Über den Musikverlag

Inhaber Friedrich & Ulrike Weber
Inhaber Friedrich & Ulrike Weber
Konzertpromoter - Legende Fritz Rau und Verleger Fritz Weber im Jazzclub Reigen Wien 2007
Konzertpromoter - Legende Fritz Rau und Verleger Fritz Weber im Jazzclub Reigen Wien 2007

Mit Herausgabe der Hörbuch CD "Herbert Jan Janschka - Dort, mein Freund, dort will ich hin..." schließt sich der Kreis den ich als Verleger bereits im Jahr 1986 auf der Frankfurter Buchmesse begonnen habe. Damals präsentierten wir am FRW Records Stand das "Wiegenlied - Poster".

Wiegenlied Projekt
Besorgt und inspiriert durch die Ereignisse von Tschernobyl hatte Ulrike Kühlwein-Weber das Layout zum Projekt gestaltet. Über dem Bild ihres 3 jährigen Sohnes platziert erscheinen in 18 Sprachen übersetzt die Textkolonnen des Gedichtes "Wiegenlied 2035" wie ein Menetekel.

Autor: Herbert Jan Janschka.

Auch beim Rock gegen Atom - Festival auf der Loreley (D) im August 1986 war FRW-records mit einem Stand dabei. Hier bekam Ulrike Kühlwein-Weber backstage die Gelegenheit ein Exemplar des Wiegenlied-Posters signieren zu lassen. Willy Brandt, Peter Maffay, Udo Lindenberg, Klaus Lage, Anne Haigis u.a. kamen der Aufforderung gerne nach.  Veranstalter und Promoter-Legende Fritz Rau signierte das Original noch nachträglich als er 2007 bei FRW records zu Gast war. 

Wiegenlied Plakat A0
Wiegenlied Plakat A0

Vertonung "Wiegenlied"
Interpretationen als Songtitel z.B. "Lullaby" sind auf verschiedenen CD Ausgaben des Verlages zu finden und von "Mama Oliver" in mehreren Sprachen gesungen worden.

Originalverleger
Eigentlich ist die Verlagsarbeit eine recht trockene Angelegenheit. Mit immer mehr Codierungen wie ISRC, ISWC, CAE, IPI, EAN, gilt es weltweit den Rechtehandel zwischen Urhebern und Musikverwertern zu ermöglichen und zu sichern. Durch die dramatischen Umbrüche in der Branche zeigt sich dass Erfahrung und Akribie nun erst recht die Qualität eines guten Verlages ausmachen der die ihm anvertrauten Rechte der Künstler treuhändisch zu verwalten hat. Plötzlich fehlende Strukturen, wie von EU - Wettbewerb- Kommissarin Neelie Kroes ständig zur Diskussion gestellt, fordern die Verlage auf sich um die Belange der ihnen anvertrauten Künstler selbst zu kümmern.

Durch die Globalisierung obsolet geworden sind Subverlagsregelungen die rechtliche Grauzonen eher fördern. Ursprünglich richtig zur Abgrenzung von Territorien eingesetzt, in denen z.B. ein Tonträger oder DVD vertrieben wurde, behindern diese Regelungen mit Wegfall der Territorien nun die rechtlich einwandfreie Musikverwertung in den neuen Medien wie Telekommunikation, Download, SD cards, USB, Streaming, Cloud ua.

Von der Situation völlig überfordert überlassen nun Majors in Bausch und Bogen irgendwelche Rechte an irgendwelche Aggregatoren und Dienstleister weil Verwertungsgesellschaften und EU es schon irgendwann richten werden und die notwendigen Gesetze nachliefern sollen.Tantiemenabrechnungen bezeugen dieses "schwarze Loch" in Form von drastischen Einkommensverlusten für die Urheber.   

"Think global, act local" bleibe ich daher bei meiner bewährten Arbeitsweise als Originalverleger. Manchmal macht es auch Spass Verlagsarbeit mit Passion betreiben zu können. Ich hatte  Werner Geier versprochen dass es eine Verlagsausgabe mit seinem „Mama Oliver - East West Fallen Angel Remix“ geben wird. Das "Remixer" Komponisten sind wurde mir schon 1995 klar als wir Dank "Mama Oliver" staunend teilhaben durften wie sich der sogenannte "Vienna Sound" weltweit als Brand in der Elektronischen Musikszene etabliert hat. Ich liste inzwischen 14 Remix Kompositionen von Mama Oliver - East West im Verlag. Demon Flowers (aka Werner Geier), Axel Rab, Makkossa, Peter Kruder, Shantel, Richard Dorfmeister, Loop Doctors, Walter Wagenleithner, Anita Melka, Michael Strasser und Masta Huda komponierten Remixes für Mama Oliver, Chris Jagger, Charlie Hart, Frankfurt Dialog Company, Original Suntouchers ua. Beispiel: CD V.S.O.M. - Vienna [Sound] Of Music.

Über Friedrich „Freak“ Weber, FRW Records und den Friedrich Weber Musikverlag
Mit 11 Jahren hatte ich mir das Geld für meine erste Gitarre durch "Schulhofkehren" verdient. Meinem Vater war das keineswegs recht. 1971 mit 15 Jahren stand es für mich fest: "Ich werde Musiker".

"Tumbling Dice", "Goldrush", "Freak Weber und die Sackratten" oder "Freak Weber & Friends" hießen meine Bands mit denen ich zunächst die österreichische Folk und  Underground - Szene der 80er bereicherte, neben so illustren Kollegen wie "Ronni Urini", "Blind Petition", "Drahdiwaberl" und "Hallucination Company". Meine Mitmusiker waren oft auch geniale Texter und Komponisten sodass ich von Anfang an unsere Texte und Kompositionen gesammelt und der AKM gemeldet habe. Die ersten Vinyls, Kassetten und CDs wurden auf meinem Label FRW records (LC 07001) veröffentlicht. Im Jahr 1991 konnte ich stolz meinen Verlags- Gewerbeschein in Empfang nehmen.

Lizenzierung, Musikverwertung
Die FRW - Musikdatenbank hält aktuell über 2000 ausgesuchte Einzeltitel aus Tonträger- Veröffentlichungen des Verlages mit Künstlern aus Österreich, Deutschland, Großbritannien, Portugal und Polen zur Verwertung bereit.   

Wie wichtig die Verlagsarbeit ist zeigte sich im Jahr 1998 als es mit Unterstützung der Austromechana und AKM galt nicht nur die Rechte an einem meiner Verlagswerke als Remix zu sichern sondern auch die Belange der Interpreten, Komponisten und Autoren des Originalwerkes zu schützen.

Damit auch die Remixer, die ich als Komponisten anerkenne, zu ihrem Recht kommen habe ich eine neue Form des Verlagsvertrages in meinem Unternehmen eingeführt. Komponisten elektronischer Musik können einen Verlagsvertrag erhalten wenn die Komponisten und Autoren des Originalwerkes darin einwilligen in Summe 20% ihrer Komponisten/ Autoren - Anteile an diesen Komponisten, der für die neue Werkfassung verantwortlich ist, abzutreten.

Die elektronische Musik hat neben dem starken Avantgarde, Blues, Jazz und Rock- Angebot einen großen Einfluss auf das Repertoire von FRW records. Die Creme der Wiener Soundloop -Tüftler gibt sich zwecks Remix von "Mama Oliver" - Titeln die Klinke in die Hand, allen voran und unvergesslich: Werner Geier aka Demon Flowers (uptight) mit dem wir bis zu seinem tragischen Tod eine herzliche Freundschaft und Zusammenarbeit pflegten.

Ausblick und Zukunft
Inzwischen finden sich immer mehr Musiker und Bands bei mir ein die ehemals einen Major Vertrag hatten und teilweise den großen Umstrukturierungen in der Branche zum Opfer gefallen sind. Auch Künstler aus anderen Ländern wie Grossbritannien, Deutschland, Portugal und Polen. - Die meisten Künstler sind sehr zufrieden mit den Strukturen die sie bei FRW records vorfinden.

Die wachsende Künstlerkommune trifft sich gerne bei Live Konzerten. Dies nehmen wir auch als kulturellen Auftrag wahr und bieten mit den Undisputed Peace Festivals eine ideale Plattform.  

Friedrich Weber
Friedrich Weber

Durch freundschaftliche und geschäftliche Kontakte die wir an unserem Wunschdomizil und "Kraftort"  Algarve (Portugal) pflegen, freue ich mich gemeinsam mit meiner Frau Ulrike über Aufträge für weitere Veröffentlichungen von Hörbüchern, Broschüren oder Büchern die wir als Verlag für interessierte Referenten und Autoren herausgeben. Begleitend zu den Themen der Autoren aus Politik, Gesellschaft, Ethik, Religion, Philosophie, Medizin und internationale Beziehungen, organisieren und veranstalten wir Treffen und Aufenthalte an der Algarve.

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